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FFW Mölln verzeichnet im Juni 9 Einsätze
(TS) Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mölln können auf einen ereignis-reichen Juni zurückblicken. Da er als Bürgermeister auch die Verantwortung für den Brandschutz in Mölln trägt, traf sich der neue Bürgermeister Jan Wiegels am 9. Juni zu einem ersten Informationsaustausch mit der Wehrführung. Am 11. Juni fand das traditionelle Treffen der Mitglieder der Reserve- und der Ehrenabteilung mit dem Wehrvorstand in der Waldlust statt. Nach einem gemeinsamen Essen entführte Wolfgang Amberg als Leiter der Stadtbildstelle anschließend die Anwesenden mit zahlreichen Dias in Möllns Geschichte und weckte hierbei zahlreiche Erinnerungen.
Außerdem beteiligten sich am 18. Juni 42 Mitglieder der Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie der Spielmannszug am Zapfenstreich anlässlich des Möllner Schützenfestes. Am großen Festumzug nahmen dann am Sonntag neben dem Spielmannszug und einigen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr ebenfalls 30 aktive Blauröcke teil.
Die Möllner Jugendfeuerwehr unterstützte auch in diesem Jahr das Schulfest der Grundschule Tanneck, das am 25. Juni bei herrlichem Wetter stattfand.
02.6. Die Besatzung eines Tanklöschfahrzeuges leistete nach einem Verkehrsunfall im Grambeker Weg bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes „Erste Hilfe“.
12.6. Nachdem der Bewohner einer Wohnung an der Mantiusstraße vermisst wurde, wurde um 8.26 Uhr auch die FFW Mölln alarmiert. Die Einsatzkräfte öffneten für den Rettungsdienst die Wohnungstür. In der Wohnung wurde die betroffene Person jedoch nicht aufgefunden, so dass dieser Einsatz als Fehlalarm verbucht wurde.
14.6. Als die um 14.38 Uhr alarmierten Einsatzkräfte am Möllner Augustinum eintrafen, stellte sich der Feueralarm der Brandmeldeanlage schnell als Fehlalarm heraus. Bauarbeiten dürften als Ursache für den Fehlalarm in Betracht kommen.
16.6. Noch auf der Fahrt zum Einsatzort kam die Meldung, dass die Hilfe der ehrenamtlichen Helfer nicht mehr benötigt werde. Um 8.36 Uhr hatten die Funkmeldempfänger die Einsatzkräfte gerufen, da im Meisenweg eine Wohnungstür geöffnet werden sollte. In der Wohnung befand sich eine hilflose Person und der Pflegedienst stand vor der verschossenen Tür. Dann wurde jedoch noch ein Zweitschlüssel gefunden.
17.6. Um 11.24 Uhr alarmierte die Kreisleitstelle die Möllner Feuerwehr. Zuvor war dort der Alarm einer Brandmeldeanlage gemeldet worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die betroffene Brandmeldeanlage keinen Alarm anzeigte, so dass diese Meldung als Fehlalarm verbucht wurde.
19.6. Ein brennender Container auf dem Möllner Schulberg war an diesem Abend das Ziel der um 21.03 Uhr alarmierten Einsatzkräfte.
23.6. Um 2.23 Uhr rissen die Funkmeldeempfänger die Mitglieder der FFW Mölln aus dem Tiefschlaf. Wenig später rückten 35 Kräfte zum Wasserkrüger Weg aus. In einem Wohnblock waren Nachbarn durch den Alarm eines Rauchmelders auf ein Feuer aufmerksam geworden. Nachdem die Wohnungstür geöffnet worden war, stellte sich heraus, dass in einem Backofen eine Pizza verbrannt war. Der Bewohner konnte aus der stark verqualmten Wohnung unverletzt ins Freie gebracht werden.
23.6. Die Amtsärztin wollte sich Zutritt zu einer Wohnung an der Goethestraße verschaffen. Da zunächst niemand öffnete, sollte der Zugang über ein offenstehendes Fenster erfolgen. Daher wurde um 15.37 Uhr die Drehleiter der FFW Mölln angefordert. Nach nochmaligem Klopfen öffnete die Person selbst die Tür; somit war der Einsatz der FFW Mölln nicht erforderlich.
27.6. Ein gemeldeter Pkw-Brand stellte sich schnell als Fehlarm heraus, somit mussten die um 9.22 Uhr alarmierten Kräfte der FFW Mölln nicht mehr tätig werden. Der Fahrer eines Pkw hatte einen Krampf im Bein erlitten. Das Fahrzeug rollte gegen eine Absperrung und der Fahrer gab aufgrund des Krampfes Vollgas. Dadurch drehten die Räder durch und erzeugten eine starke Rauchentwicklung |