Brandgefahren in der Küche Haben Sie noch Großmutters Worte im Ohr: "Eigener Herd ist Goldes wert"?
Doch wie schnell wird er auch zum Brandherd. "Bei mir nicht", werden Sie jetzt sagen. Dennoch wird in Küchen von der Feuerwehr kräftig gelöscht. "Was kann denn in meiner Küche brennen?", fragen Sie.
Eine ganze Menge, z.B. ihre Einbauschränke oder die Dunstabzugshaube, die bei manchen voller Fett sein soll. Gerade Fett ist eine der häufigsten Brandursachen in den Küchen. Wenn Sie Fett zu lange in Ihrer Pfanne oder dem Topf erhitzen, kann es passieren, daß es sich entzündet. Jetzt kann es zu einer falschen Reaktion kommen: Wasser wird über das brennende Fett gegossen. Dabei verdampft das Wasser schlagartig, steigt nach oben und reißt das brennende Fett mit. Die dabei entstehende, meterhohe Stichflamme entzündet die Gegenstände in der Umgebung oder führt zu schrecklichen Verbrennungen.
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Diese Vorsichtsmaßnahmen sind bei Heizöfen in der Wohnung, offenen Kaminen und Gasheizkörpern ratsam, um beim Heizen auf Nummer sicher zu gehen.
Kohleöfen müssen in jedem Fall an einem Kamin angeschlossen sein, die Abgase dürfen nicht direkt ins Freie geleitet werden. Beachten Sie, daß Abgas- und Ofenrohre in genügendem Abstand zu brennenden Gegenständen verlaufen. Zu Tapeten sollten mindestens zehn Zentimeter, zu Türrahmen oder Verkleidungen aus Holz mindestens 15 und zu Wänden und Decken in reiner Holzkonstruktion mindestens 25 Zentimeter Abstand gehalten werden. Wechseln Sie undichte Abgasrohre unbedingt sofort aus.
Öfen im Zimmer dürfen keine direkte Verbindung zu Holzfußböden haben, sie stehen am besten auf einer nicht brennbaren mineralischen Unterlage.
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