Freiwillige Feuerwehr Mölln - Brandschutztipps

Rettungswege im Haus

Wege nach draußen müssen im Notfall funktionsfähig sein. Wenn es in einem Zimmer, in der Wohnung oder im Gebäude brennt, bleibt oft nur noch der schnelle und kürzeste Weg nach draußen. Damit eine Flucht für die Bewohner aber wirklich zügig möglich ist, müssen die Rettungswege im Haus funktionsfähig sein.
Die Feuerwehr sagt, worauf es ankommt. Der Treppenraum, durch den man tagtäglich seine Wohnung erreicht, muss begehbar sein, dass heißt frei von Gerümpel, von Omas
altem Schrank oder dem Fahrrad. Im Notfall wenn jeder um sein Leben rennt, kann solches Gerümpel zu nicht unerheblichen Störungen des Flucht- oder Rettungsverlaufes führen. Über diese grundsätzliche Vorschrift hinaus gibt die Feuerwehr weitere Ratschläge.

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Der Fernseher- eine Brandgefahr

Implodierter FernseherIn nahezu allen bundesdeutschen Haushalten gibt es ein Fernseher. Der Empfang von Sendungen ist heutzutage rund um die Uhr - uneingeschränkt - möglich.
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen gemütlich vor dem Fernseher, genießen den wohlverdienten Feierabend, und plötzlich erleben Sie eine Reality-Show hautnah in Ihrem Wohnzimmer. Langsam steigen kleine, dunkle Rauchwölkchen von Ihrem Fernsehgerät auf, und das Bild fällt zu einem hellerleuchteten Querstrich zusammen. Knisternde Geräusche, Brandgeruch und nun auch kleine Flammen vervollständigen das Szenario.

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Rettungsgassen

Stellen Sie sich vor es brennt und die Feuerwehr kommt nicht!
Verkehrsberuhigte Zonen verbessern die Lebensqualität in Wohngebieten. Das ist auch gut so. Die Feuerwehr macht jedoch auf Zugeparkte Rettungswege aufmerksam.
Die Zahl der Parkmöglichkeiten in den Wohnsiedlungen ist nicht in jedem Fall ausreichend. Die Folge: Jeder Meter der Straße wird zugeparkt. Dadurch werden die
ohnehin verengten Fahrbahnen noch schmaler. Selbst in Kurven wird geparkt und große Fahrzeuge können nicht passieren.

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Sicherheit in der Küche

Brandgefahren in der Küche
Haben Sie noch Großmutters Worte im Ohr: "Eigener Herd ist Goldes wert"?
Doch wie schnell wird er auch zum Brandherd. "Bei mir nicht", werden Sie jetzt sagen. Dennoch wird in Küchen von der Feuerwehr kräftig gelöscht. "Was kann denn in meiner Küche brennen?", fragen Sie.
Eine ganze Menge, z.B. ihre Einbauschränke oder die Dunstabzugshaube, die bei manchen voller Fett sein soll. Gerade Fett ist eine der häufigsten Brandursachen in den Küchen. Wenn Sie Fett zu lange in Ihrer Pfanne oder dem Topf erhitzen, kann es passieren, daß es sich entzündet. Jetzt kann es zu einer falschen Reaktion kommen: Wasser wird über das brennende Fett gegossen. Dabei verdampft das Wasser schlagartig, steigt nach oben und reißt das brennende Fett mit. Die dabei entstehende, meterhohe Stichflamme entzündet die Gegenstände in der Umgebung oder führt zu schrecklichen Verbrennungen.

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Öfen und Kamine

Diese Vorsichtsmaßnahmen sind bei Heizöfen in der Wohnung, offenen Kaminen und Gasheizkörpern ratsam, um beim Heizen auf Nummer sicher zu gehen.

Kohleöfen müssen in jedem Fall an einem Kamin angeschlossen sein, die Abgase dürfen nicht direkt ins Freie geleitet werden. Beachten Sie, daß Abgas- und Ofenrohre in genügendem Abstand zu brennenden Gegenständen verlaufen. Zu Tapeten sollten mindestens zehn Zentimeter, zu Türrahmen oder Verkleidungen aus Holz mindestens 15 und zu Wänden und Decken in reiner Holzkonstruktion mindestens 25 Zentimeter Abstand gehalten werden. Wechseln Sie undichte Abgasrohre unbedingt sofort aus.

Öfen im Zimmer dürfen keine direkte Verbindung zu Holzfußböden haben, sie stehen am besten auf einer nicht brennbaren mineralischen Unterlage.

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